Elendstourismus in Gelsenkirchen – Die PARTEI Reise
Elendstourismus und Kranzniederlegung: Die PARTEI Gelsenkirchen zieht humorvolles
Fazit ihrer Stadtführung:
Vom 18. bis 20. September 2026 veranstaltete der Kreisverband Die PARTEI Gelsenkirchen unter
dem Motto „Elendstourismus“ ein Aktionswochenende für Gäste aus der gesamten Bundesrepublik.
Insgesamt 31 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begaben sich auf eine geführte Tour zu
ausgewählten Orten im Stadtgebiet, um gängige Vorurteile über Gelsenkirchen satirisch auf den
Prüfstand zu stellen.
Nach einem ersten Kennenlernen durch Karaoke in der Gaststätte Kenkenberg führten ortskundige
Tourguides , beginnend am Musiktheater, die Gruppe durch die Stadt. Neben der Besichtigung von
Schrottimmobilien auf der Schalker Meile war ein zentraler Programmpunkt der Besuch der Filiale
der Stadtsparkasse in Buer, vor der im Gedenken an den größten Bankraub des Jahrhunderts in
Deutschland symbolisch ein Kranz niedergelegt wurde. Die Aktion stieß bei vor Ort anwesenden
Bürgerinnen und Bürgern auf positive Resonanz: Der satirische Hintergrund der Symbolik wurde
von den Passanten umgehend erkannt und begrüßt.
Im weiteren Verlauf des Tages verliefen einige geplante Stationen mit parodistischem
Augenzwinkern anders als gedacht. Die angekündigte „Nazi-Safari“ im Erler Norden musste
mangels auffindbarer Faschisten vorzeitig beendet werden. Auch der Zwischenstopp an der Zeche
Consolidation fiel aufgrund laufender Bauarbeiten zwar kürzer aus als geplant, allerdings konnten
die Gäste zum ersten Mal in ihrem Leben eine Zeche bestaunen.
Nach einer Stärkung im traditionellen Nikolaus Grill in Ückendorf klang der Samstagabend bei
einem Punkrock-Konzert mit Am Limit und Old Virus in der Kultgaststätte Kenkenberg aus. Den
Abschluss der Führung bildete am Sonntag ein Vortrag mit dem Thema „Gelsenkirchen als
Gesamtkunstwerk begreifen“ – eine zentrale Forderung der PARTEI Gelsenkirchen. Ein
abschließender Besuch des Kunstmuseums Gelsenkirchen, das den Abreisenden letzte lokale
Impressionen mit auf den Weg geben konnte, war optional.
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Die PARTEI Gelsenkirchen




















